ASUS VivoMini PCs Streaming-Zentrale am Wohnzimmer-TV

<span class="entry-title-primary">ASUS VivoMini PCs</span> <span class="entry-subtitle">Streaming-Zentrale am Wohnzimmer-TV</span>

Viele wissen gar nicht, wie einfach sich ein Fernseher mit einem Mini-PC in den ultimativen Smart-TV verwandeln lässt.

Eigentlich ist die Idee einer Multimedia-Zentrale in Form eines Mini-Computers am Fernseher ja nicht neu. Sogenannte HTPCs (Home Theater PC) oder Set-top-boxes erlauben schon seit Jahren eine satte Funktionsvielfalt, die auch moderne Smart-TVs aus dem Jahr 2017 neidisch macht. Sie bringen oftmals mehr Power mit und im Falle von Windows-10-PCs wie dem ASUS VivoMini WM65N laufen neben modernen Apps auch richtige Programme.

Bilder lassen sich nicht nur in Diashows vorführen und betrachten, sondern auch bearbeiten. Am Mini-PC kann man das Urlaubsvideo schneiden, Musik oder Filme streamen und sogar spielen. Ein PC lässt sich per Emulator auch in eine Spiele-Konsole verwandeln, so dass die Nostalgie der Kindheit an einem Super Nintendo oder einem Sega Mega Drive wiederauflebt. Multimediaseitig sind hier wenig Grenzen gesetzt.

Hardware, Software, Streaming

Die Auswahl an Mini-PCs im Home- und Media-Setup ist groß und reicht vom kleinen VivoStick bis zum vollwertigen VM65N mit separater Grafik und bis zu 2 TB Speicherplatz. Alle sind schnell eingerichtet, wie die folgenden Abschnitte zeigen. Browserbasierte Streams kann man schon nach der Installation von Windows anwerfen, es gibt auch kostenfreie Betriebssysteme mit Multimedia-Fokus.

Für Netflix, Audible, Amazon, Spotify oder Sky Go sind kostenlose Apps im Windows Store verfügbar, mit Magine TV oder Zattoo Live TV hat man Zugang zu regulären TV-Streams. Einzelne Sendungen von ProSieben oder RTL ruft man am besten in deren Mediatheken ab, für das Live-TV der Privatsender muss man ein Abo abschließen. Günstiger als bei vielen Kabelanbietern kommt man jedoch trotzdem. Mit einem DVB-C oder -T(2)-Stick verwandelt der Mini-PCs auch Monitore in Fernseher.  

Netflix-App-fuer-Windows-10

Streaming-Angebote wie Netflix funktionieren direkt im Browser oder per Windows-App.

Einfache Einrichtung

Der Anschluss, die Installation von Software und die Bedienung eines ASUS VivoMini gehen sehr leicht von der Hand. Man kann, muss sie aber nicht verstecken. Gerade die VivoMini VM65-Reihe dient mit ihrer konzentrisch gebürsteten Metalloberfläche als echter Hingucker auf dem Lowboard oder im TV-Rack. Sowohl die VivoMini VM65- als auch die UN65- und UN45-Serie erhielten renommierte „Good Design“-Awards.

Mit ihrem Vesa-Mount erlauben die Mini-Computer die einfache Montage an der Rückseite von Fernsehern oder Monitoren. Wer seinen VivoMini gern überall mit hin nimmt und flexibel an mehrere Bildschirme anheften möchte, kann das auch mit Tesa On & Off Klettband bewerkstelligen. Mit einem Gewicht 600 Gramm und 1,2 Kilogramm und Abmessungen von 13x13x4,2 (UN65) oder 19x19x5,6 (VM65) Zentimetern ist eine unauffälligere Installation kein Problem.

Bei regelmäßigen Fotovorführungen sollte man einen leicht zu erreichenden Standort wählen, um so den integrierten Kartenleser unkomplizierter zu bestücken. Das gilt auch für den häufigen Einsatz von Wechseldatenträgern wie USB-Sticks oder externen Festplatten. Bleibt der VivoMini nach der Einrichtung unangetastet und wird er überwiegend kabellos angesprochen, kann er natürlich auch außer Reichweite versteckt und mit dem Smartphone oder Tablet aufgeweckt werden.


Im Video zeigen wir euch, wie sich die Mini-PCs als Streaming-Zentrale in der Praxis schlagen:


Welche Hardware soll es sein?

Für die Hardware-Ausstattung eines Mini-PCs bedarf es schon einer kurzen Kaufberatung. Das System gibt es fertig mit allen wesentlichen Komponenten oder eben auch als sogenannte Barebone-Variante, bei der Nutzer eine Festplatte, SSD oder das RAM nachrüsten können. Die Zeiten, in denen nur sperrige Tower ordentlich Leistung liefern, sind vorbei. Dank stromsparender Hardware kann ein Mini-PC am TV-Gerät vollwertige Rechenpower für Office und Multimedia bieten.

Die ASUS VivoMini VM65- und UN65-Serien setzen auf neueste Intel Core i-Prozessoren der Skylake-Generation. Die UN45-Serie nutzt Intel Celeron-Prozessoren der Braswell-Generation, welche einen komplett lüfter- und damit lautlosen Betrieb ermöglichen. Wirklich hörbar arbeitet aber selbst das High-End-Modell in Form des VivoMini VM65N mit weniger als 26 Dezibel nicht. Er integriert sogar eine separate Grafikkarte: Mit der Nvidia Geforce 930M werden 3D-Anwendungen wie Spiele beschleunigt.

Innerhalb der Serien kann die Leistung nochmals abgestuft werden: Es gibt den Intel Core i3 oder Core i5 für VM65, zusätzlich noch die Option auf Core i7 im UN65 und Intel Celerons für die UN45-PCs. Die Wahl des Prozessors und der Serie wirkt sich auch auf den Speicher aus, bis zu 16 GB DDR4-RAM fasst das High-End-Modell VM65N und ab 2 GB DDR3L-RAM startet der VivoMini UN45.

Ultra-HD-Displays kann man an alle VivoMini-PCs anschließen, Office und Streaming bewältigen selbst die Einstiegsgeräte. Wenn der Wohnzimmer-PC kompakter ausfallen soll, muss man ein wenig Performance opfern. Es geht übrigens noch kleiner als VivoMini.

Verschiedene Ausführungen der ASUS VivoMini PCs VC65

Premium Design in verschiedenen Ausführungen bietet beispielsweise die VivoMini PCs aus der VC65 – Serie.

ASUS VivoStick und Chromebit

Dass ein PC durchaus auch in die Hosentasche passt und überall eingesetzt werden kann, zeigt der ASUS VivoStick. Dieser Micro-PC wird in den HDMI-Slot von Monitoren und Fernsehern gesteckt und liefert Intel Atom X5-Quadcore-Performance mit 2 GB Arbeitsspeicher und internem 32 GB Speicher. Er streamt mit Dual-Band-Wlan-ac, unterstützt Bluetooth 4.1, USB 3.0 und USB 2.0.

Dieser 13,5-Zentimeter-Stick läuft wie die „größeren“ Mini-PCs mit Windows 10 und empfängt auch Medien von iPhones oder Android-Geräten und kann mit der VivoRemote-App ferngesteuert werden. Noch günstiger ist der Chromebit mit Googles Chrome Betriebssystem. Auch er beherrscht das Repertoire aus Full-HD-Videos, Fotowiedergabe, Office und Internet. Die beiden Sticks decken die Basics ab, flexibler hinsichtlich der Peripherie und Anwendungen ist man natürlich mit einem Mini-PC.

Schon der winzige VivoStick mit HDMI-Anschluss erfüllt alle Anforderungen für Game-Streaming.

Schon der winzige VivoStick mit HDMI-Anschluss erfüllt alle Anforderungen für Game-Streaming.

 

Anschlussfreudig mit USB 3.0 und HDMI

Auch mit kleinem Formfaktor kann ein umfassendes Anschluss-Portfolio geboten werden. Der ASUS VivoMini VM65N, der momentan die Chip-Bestenliste der Mini-PCs anführt, wird vom Fachmedium neben der starken Hardware für seine überzeugende Ausstattung gelobt. Gleich vier USB-3.0-Ports, zwei rasend schnelle USB-3.1-Ports, HDMI, DisplayPort, Gigabit-LAN und ein digitaler S/PDIF Audio-Ausgang erlauben zahlreiche Anschlussmöglichkeiten.

Dementsprechend vielseitig sehen die heimischen Setups aus. In vielen Fällen wird ein Empfänger für Wireless-Keyboards und Mäuse auf der Rückseite eines VivoMinis zu finden sein, in der Regel wird der Media-PC auch per HDMI mit einem TV oder Beamer verbunden. An die restlichen Anschlüsse kann man schnelle mobile Festplatten heften, DVB-T2-Sticks, USB-Headsets, Webkameras, einen Audio-Receiver, Game-Controller aber natürlich auch Drucker, Scanner, Kameras und herkömmliche Monitore.

Am saubersten sieht es aus, wenn man einfach nur ein kurzes HDMI-Verbindungskabel, das Netzteil und einen Dongle für ein Drahtlos-Set von Maus und Tastatur einsteckt. Letzteres ist noch nicht einmal notwendig, da auch Bluetooth-Peripherie für Eingaben genutzt werden kann und mit der ASUS Remote App auch ein Smartphone oder Tablet dafür dienen kann.

Dank WLAN-ac kommt der kleine Computer auch drahtlos schnell ins Heimnetzwerk. Wenn im Haus oder der Wohnung schon Ethernet verlegt wurde oder ein Powerline-System eingerichtet ist, kann das natürlich auch für die Einbindung ins Netzwerk genutzt werden. Streamt man Online-Multiplayer-Games einer PlayStation 4 im Nebenzimmer auf den VivoMini am Fernseher, wird das kabelgebundene Netzwerk vielleicht bevorzugt.

ASUS Mini PC VivoMini VM65N

Windows 10 vom USB-Stick installieren

Auf den kleinen PCs der VivoMini-Serien VM65N, VM65, UN65 und UN45 läuft Windows 7 bis Windows 10. Es wird Komplettsysteme mit Vorinstallationen geben, aber auch VivoMini PCs ohne Betriebssystem. Ausgeliefert werden sie mit FreeDos, einem rudimentären Betriebssystem ohne grafische Oberfläche. Der aktuelle VivoMini wird daher bei Amazon oft mit einer günstigen OEM-Lizenz für Windows 10 Professional zusammen gekauft.

Für die Installation muss man sich dann eine ISO-Datei herunterladen und diesen gekauften Key aktivieren. Am einfachsten und schnellsten ist die Installation per USB-Stick. Microsoft stellt dafür ein unkompliziertes Medienerstellungstool zur Verfügung, welches die ISO-Dateien automatisch auf einen bootfähigen USB-Stick packt. Im BIOS muss man den Stick dann nur noch als primäres Bootmedium wählen und kann der Installation auf die SSD in Rekordzeit zuschauen.

Wer seinen Mini-PC wirklich nur als Media Center am Fernseher nutzt, kann mit OpenElec auf ein kostenloses Betriebssystem zurückgreifen. Filme organisieren und abspielen, Musik hören, Fotos und Slideshows und natürlich IPTV sind hier die Anwendungsszenarien. Will man sich Windows 10 behalten und trotzdem die meiste Zeit auf eine unkomplizierte Multimedia-Oberfläche schauen, dann empfiehlt sich das Programm Kodi.

Hier findet ihr die günstigsten Angebote für den Asus VivoMini VM65N

 

 

 

 

 

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