ASUS VivoMini PCs für Sportbegeisterte Sport-Streaming im Wohnzimmer

<span class="entry-title-primary">ASUS VivoMini PCs für Sportbegeisterte</span> <span class="entry-subtitle">Sport-Streaming im Wohnzimmer </span>

Wenn neben Bundesliga, Olympia und Golf auch College Basketball live laufen muss, lohnt sich ein Wohnzimmer-PC fürs Streaming.

Es gibt Leute, die schauen nachts um 3 Uhr Superbowl. Deren Wochenenden sind belegt mit mindestens einem Bundesliga-Spiel und die wissen schon, wer im nächsten Jahr Rookie of the Year in der NBA wird. Auf den Smartphones sind die Apps für Kicker und Sport1 zu finden und sie haben einen Sky Go-Account eines Verwandten, der noch immer ausschließlich über Kabel schaut.

Sie wachen auf und machen zehn Liegestütze bevor sie den WWE RAW- oder Motors TV- Stream von letzter Nacht abstellen, oder vielleicht direkt wieder einsteigen weil DTM läuft. Zugegeben so extrem sind die wenigsten aber die Gruppe an Sportbegeisterten, denen das FreeTV-Programm nicht reicht, ist nicht gerade klein. Aber dafür gibt es ja die unendliche Vielfalt im Internet, nur wie kommt die jetzt ins Wohnzimmer?

Cordcutters und Streamer

Nicht wenige kommen mittlerweile komplett ohne Kabelfernsehen aus und konsumieren trotzdem lebhaft Medieninhalte auf dem TV-Gerät, ihrer Stereoanlage oder mobilen Geräten wie Tablets und Smartphones. Sie sparen sich die Gebühr für den Kabelanbieter und setzen stattdessen auf das Internet. Viele Content-Anbieter sind auf allen Plattformen vertreten und liefern sogar kleine Set-top-boxen mit Zugang zu den hauseigenen Inhalten.

Apple TV, Amazon Fire TV, Roku und neue Smart-TVs sind für sich genommen tolle Streaming-Geräte, fordern jedoch immer auch Kompromisse und Abstriche, weil immer irgendetwas fehlt. Kicker zum Beispiel gibt es auf fast allen Plattformen und Smart-TVs als App, mit Android in Verbindung mit Sky Go guckt man in vielen Fällen jedoch in die Röhre. Dazn läuft dagegen wiederum gut auf Android, ruckelt auf dem Fire-TV-Ableger dann aber doch hier und da.

Die Fragmentierung der Plattformen, Geräte und Inhalte stellt anspruchsvollere Konsumenten schon ein wenig auf die Probe. Daher ist es eine Überlegung wert, doch einfach auf die Bandbreite der flexibelsten aller Plattformen, den PC, zu setzen. Die ASUS-VivoMini-Reihe, der VivoStick und der Chromebit zeigen, wie viel Power heutzutage in ein handliches Format gepackt wird.

ASUS VIvoMini Mini-PCs MiniPC VivoStick

Der ASUS VivoStick TS10 sieht aus wie ein Streaming-Stick ist aber ein vollwertiger PC mit Windows 10.

 

Umfassendstes Angebot auf dem PC

Ein Wohnzimmer-PC wie der ASUS VivoMini VM65N führt das komplette Angebot zusammen. Mit ihm kann man einfach die Webseiten ansurfen, für Windows 10 gibt es eine riesige App-Vielfalt und es findet sich kaum ein Format, welches vom Kodi-Mediacenter nicht abspielt wird. Man kann die Mediatheken der Online-Angebote von Motors TV, der Sportschau, ESPN oder Eredivisie und eine Menge kostenfreien Content ansteuern.

Insbesondere spezielle Interessen werden so bedient. Die Schwimm-Events des Nachwuchses beispielsweise werden oft schon live auf Youtube gestreamt. Die National Football League zeigt ihre interessantesten Momente wie alle ausführlichen Spielzusammenfassungen online in HD und die ARD Sportschau lädt ebenso Olympia-Highlights und Interviews hoch. Mit einem Mini-PC am TV-Gerät führen sehr viele Wege nach Rio und es tut sich ein schier unerschöpfliches Archiv auf.

Mehr als nur Fußball

Ein Mini-PC am Fernseher sorgt auch für etwas mehr Chancengleichheit als ein Kabel-Receiver. Nicht immer aber immer öfter findet man Badminton-Matches oder Tischtennisturniere auch live in HD im Netz, sowohl die Weltklasse als auch die Regionalliga. Ob Volleyball, Curling, Schach oder auch E-Sports auf Twitch: Unabhängig von den TV-Sendern entdeckt man eine Sportwelt außerhalb des Fußballs.

Gerade auch lokalen Sport sucht man im FreeTV in der Regel vergeblich. Dabei streamen schon Kreisligavereine ihre Spiele ins Netz, Zuschauer und Fans sind bei den Lokalderbys oft genauso begeistert bei der Sache wie bei den großen internationalen Vereinen. Auf Sportdeutschland.tv reicht eine einfache Anmeldung für die Benachrichtigung zu kostenlose Livestreams vieler Sportarten.

Auf Laola1.tv lohnt sich das Vorbeischauen ebenso, die kostenfreien Livestreams bieten auch ohne Premium-Mitgliedschaft und einhergehender HD-Option eine gute Qualität. Handball, Tischtennis, Volleyball und Judo, Rudern, Sportschießen Mountainbike und Segeln… die Vielfalt neben dem Fußball ist groß und wird unter dessen Omnipräsenz erdrückt.

ASUS MiniPc Mini-Pc VivoMini Vivo Mini


Problemfall Bundesliga, ausländische Streams und VPN

Eine Sache ist leider nicht so leicht und kostenfrei verfügbar: Die deutsche Fußball Bundesliga. Aufgrund der Rechtelage ist der Zugang auch über öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten sehr beschränkt. Hier muss man auf Sky Go oder Sky Ticket ausweichen, dort gibt es dann aber alle Spiele live, die Zusammenfassungen und einen Stream zum Nachschauen in HD. Das lässt der Pay-TV-Sender natürlich auch was kosten, ab 10 Euro gibt es Tagestickets, 30 Euro kostet der Monat. Das Sportportal Dazn zeigt nur Zusammenfassungen für 10 Euro monatlich.

Ein ähnliches Angebot, allerdings in Englisch, bietet die indische Seite „starsports.com“. Das Geoblocking, also die Sperre für Nutzer außerhalb Indiens, lässt sich legal mit einem VPN-Service umgehen. Dieser Service kostet bei vielen VPN-Anbietern etwa 5 Euro pro Monat. Kostenfreie Browser-Plug-Ins liefern oft nicht die gewünschte Geschwindigkeit oder führen den Nutzer in die Illegalität.

Das Plug-In Hola beispielsweise nutzt für den VPN-Service den Rechner eines Nutzers in der gewünschten Region, was es wiederum zu einem Peer-to-Peer-Netzwerk macht. In diesem Fall reicht der Streamer auch Pakete weiter und begeht damit eine Urheberrechtsverletzung. Stream-sharing statt File-sharing in dem Fall, eine Abmahnung bei P2P-Streaming ist dann nicht unwahrscheinlich.

Es gibt auch zahlreiche ausländische Streams aus Russland oder China, deren Anbieter auch Rechteinhaber sind. Wird in den Landessprachen kommentiert, handelt es sich oft um legale Angebote. Oft sind die Seiten jedoch mit Malware verseucht und die Streams brechen durch Überlastung relativ schnell zusammen. Starsports mit kostenpflichtigem aber schnellem VPN auf dem PC ist daher immer noch Mittel der Wahl für Sparfüchse.

VivoMini, VivoSticks und Chromebit

Der Zugang zu den Sportportalen ist auf einem vollwertigen PC denkbar einfach. Auch wenn die ASUS-VivoMini-VM65-Serie kompakte 20×20 Zentimeter misst, handelt es sich um einen kompletten PC. Das gleiche gilt für die noch kleineren UN65-Modelle mit 13×13 Zentimeter und auch für die beiden Computing Sticks VivoStick und Chromebit. Letzterer läuft im Gegensatz zum Rest der genannten mit dem Betriebssystem Chrome OS.

Einen Chrome-Browser und Google-Dienste wie Youtube findet man aber auch dort, womit der 75 Gramm leichte HDMI-Stick jeden alten Fernseher zum Smart-TV und Computer aufrüstet. Die Full-HD-Darstellung ist kein Problem und mit WLAN-ac-Standard kommt der Chromebit schnell ins Heimnetz. Der Computer in Schokoriegelgröße kann einfach per Flexkabel hinter dem Fernseher in den HDMI-Anschluss eingesteckt werden.

Die Anschlussmöglichkeiten sind etwas begrenzt, ebenso wie der Speicherplatz. Aber auch hier gibt es einen USB-Port für externe Medien. Je größer der Mini-PC, umso mehr Daten und Peripherie sind möglich. Der VM65N hat beispielsweise einen digitalen S/PDIF Audio-Ausgang, über den Podcasts, Interviews oder die Bundesliga-Spiele bei Sport1.fm live auf die Stereoanlage gebracht werden können.
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Videoanalyse wie in der ersten Liga

Sportler können natürlich auch die Aufzeichnungen eigener Events herunterladen oder den Stream mitschneiden. Ein Mini-PC funktioniert dahingehend wie ein Videorecorder oder Tivo mit der richtigen Software. Man kann die Youtube-Videos des Volleyball-Wochenendturniers einfach auf der Festplatte oder SSD speichern.

Die Vorführung ist dabei auch nicht aufs eigene Wohnzimmer beschränkt, ein ASUS VivoMini lässt sich für die Analyse des letzten Kreisligaspiels oder einen Champions-League-Abend bei den Kumpels auch mal mitnehmen. Andersherum können Mannschaftskameraden ihre USB-Sticks oder Festplatten für den Datenaustausch auch einfach dranhängen.

Selbst ein VivoStick hat zwei USB-Ports für externe Medien, einer davon mit schnellem USB-3.0-Standard. Das macht das Teilen unter Sportfans natürlich einfacher und mit einem Fernseher in der Kabine kann der Coach auch vor dem Spiel eine kurze Präsentation zur Taktik halten.

Mini-PCs sind die ideale und flexible Multimedia-Zentrale für Sportfans, insbesondere abseits der großen Vereine, Turniere und Sportarten. Die Attraktivität der Online-Angebote ist im Aufwärtstrend, das Kabelfernsehen muss es hier im Sinne Otto Rehagels einfach sportlich nehmen: „Mal verliert man und mal gewinnen die Anderen“.

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